Thursday, January 22, 2004
umzug
In case anyone should read this:
I am moving to my own new Nucleus Blog soon. It has comments.
follow me.
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Wunsch
Ich will ein Denkwerkzeug,
dass mir verschiedene Sichten auf das selbe Set von Wörtern oder Textschnipseln erlaubt. Diese verschiedenen Sichten sollen explizit als solche gekennzeichnet sein. Die Textobjekte sollen räumlich frei anordbar sein. Zu jeder Sicht will ich allgemeine Anmerkungen machen können sowie Anmerkungen innerhalb des Feldes - zum Beispiel zu Gruppen. Nicht nur Text-Anmerkungen sondern auch grafische. Ich will Verbindungslinien und Pfeile zwischen Textobjekten ziehen und diese beschriften können. Es soll einfach sein, aus Anmerkungen neue Textobjekte zu machen. Wenn ich von einer Sicht zu einer anderen wechsele, sollen erst die Anmerkungen verschwinden, dann sollen die Textobjekte sich an ihre neue Position bewegen und dann sollen die Anmerkungen zur neuen Sicht eingeblendet werden. Es soll einen Kooperationsmodus geben, in dem Sichten zunächst von verschiedenen Nutzern angelegt werden. Jeder Nutzer sollte dann eine andere Farbe bekommen, in der er Anmerkungen in die Sichten der anderen machen kann. Als Option sollte es auch möglich sein, Änderungen in den Sichten eines anderen vorzunehmen oder vorzuschlagen. Es sollte unkompliziert möglich sein, dann eine neue Sicht anzulegen, die gemeinsam bearbeitet wird. Wenn in einer Sicht ein neues Textobjekt angelegt wird, dann soll es in den anderen Sichten am Rand auftauchen und dort darauf warten, in das Bild eingeordnet zu werden. Zu jedem Textobjekt soll die Information, in welcher Sicht es zuerst erzeugt wurde, abrufbar sein können. Alles bitte mit Anti-Aliasing und intuitiver Benutzerführung. Die Veränderung eines Bildes über die Zeit soll als Film abspielbar sein. Das heißt, jeder Zustand einer Sicht wird gespeichert und ist unproblematisch abrufbar. Wenn ein neuer Nutzer dazukommt, kann er sich dann zum Beispiel anschauen, wie sich das jetztige Bild entwickelt hat.
Ich würde es nennen: "Eine gemeinsame Sprache finden" (oder etwas werbewirksameres *g*)
Wer programmiert???
dass mir verschiedene Sichten auf das selbe Set von Wörtern oder Textschnipseln erlaubt. Diese verschiedenen Sichten sollen explizit als solche gekennzeichnet sein. Die Textobjekte sollen räumlich frei anordbar sein. Zu jeder Sicht will ich allgemeine Anmerkungen machen können sowie Anmerkungen innerhalb des Feldes - zum Beispiel zu Gruppen. Nicht nur Text-Anmerkungen sondern auch grafische. Ich will Verbindungslinien und Pfeile zwischen Textobjekten ziehen und diese beschriften können. Es soll einfach sein, aus Anmerkungen neue Textobjekte zu machen. Wenn ich von einer Sicht zu einer anderen wechsele, sollen erst die Anmerkungen verschwinden, dann sollen die Textobjekte sich an ihre neue Position bewegen und dann sollen die Anmerkungen zur neuen Sicht eingeblendet werden. Es soll einen Kooperationsmodus geben, in dem Sichten zunächst von verschiedenen Nutzern angelegt werden. Jeder Nutzer sollte dann eine andere Farbe bekommen, in der er Anmerkungen in die Sichten der anderen machen kann. Als Option sollte es auch möglich sein, Änderungen in den Sichten eines anderen vorzunehmen oder vorzuschlagen. Es sollte unkompliziert möglich sein, dann eine neue Sicht anzulegen, die gemeinsam bearbeitet wird. Wenn in einer Sicht ein neues Textobjekt angelegt wird, dann soll es in den anderen Sichten am Rand auftauchen und dort darauf warten, in das Bild eingeordnet zu werden. Zu jedem Textobjekt soll die Information, in welcher Sicht es zuerst erzeugt wurde, abrufbar sein können. Alles bitte mit Anti-Aliasing und intuitiver Benutzerführung. Die Veränderung eines Bildes über die Zeit soll als Film abspielbar sein. Das heißt, jeder Zustand einer Sicht wird gespeichert und ist unproblematisch abrufbar. Wenn ein neuer Nutzer dazukommt, kann er sich dann zum Beispiel anschauen, wie sich das jetztige Bild entwickelt hat.
Ich würde es nennen: "Eine gemeinsame Sprache finden" (oder etwas werbewirksameres *g*)
Wer programmiert???
Wednesday, January 21, 2004
Simulation of economy
You can simulate evolution. (Arne Gabriel did it beautifully.) Evolution does strictly follow simple rules.
I wondered whether you could simulate economics. But I think you can not.
The reason is: Economic entities also have to follow rules, but they always strive to change the rules of the system and to create exceptions to their advantage.
I wondered whether you could simulate economics. But I think you can not.
The reason is: Economic entities also have to follow rules, but they always strive to change the rules of the system and to create exceptions to their advantage.
Monday, January 19, 2004
Myths on corporate taxonomy design
Friday, January 16, 2004
Learning
Today I learned about RDF.
Definitions.
Why wasn't it used from the very beginning of computers and networks? It sounds so simple and good...
I suppose this kind of standard is one of those that shows its true power, only when it really is a standard. When it is the only standard.
A common language.
Probably all the people who already developed or adapted to another rdf-like standard will resist rdf. This would be the common pattern.
Standardization needs to come early and powerfully and technically sound.
I have no idea of rdf's "rivals". Wellwell... we will see what happens.
Still looking forward to semantic Google.
I also want to have a forum aggregator.
Definitions.
Why wasn't it used from the very beginning of computers and networks? It sounds so simple and good...
I suppose this kind of standard is one of those that shows its true power, only when it really is a standard. When it is the only standard.
A common language.
Probably all the people who already developed or adapted to another rdf-like standard will resist rdf. This would be the common pattern.
Standardization needs to come early and powerfully and technically sound.
I have no idea of rdf's "rivals". Wellwell... we will see what happens.
Still looking forward to semantic Google.
I also want to have a forum aggregator.
Monday, January 12, 2004
Zum Thema Pfeile 2
Eine weitere Deutung von Pfeilen ist "Zunahme, Steigerung, Wachstum..." für kleine, nach oben oder rechts oben zeigende Pfeile, sowie "Abnahme, ..." für kleine, nach unten oder rechts unten zeigende Pfeile.
Und das hier sollte ich mal lesen. Könnte interessant sein.
Applying semantic concepts to analysing media and modalities
Und das hier sollte ich mal lesen. Könnte interessant sein.
Applying semantic concepts to analysing media and modalities
Kommunikation kostet Geld
Mir fällt kaum ein Beispiel ein, in dem Kommunikation wirklich gratis wäre. Sie braucht Zeit, wenn sie nicht peripher stattfindet. Und wenn sie peripher stattfindet braucht sie doch wenigstens Aufmerksamkeit. Diese Zeit und Aufmerksamkeit fehlen dann natürlich wieder bei dem, was ein/e Mitarbeiter/in eigentlich tun soll.
Selbstverständlich kann betreffende/r Mitarbeiter/in das, was er oder sie tun soll, ohne Kommunikation (--> Informationsgewinn, Handlungskoordinierung, Entscheidungsfindung...) nicht so gut tun. Theoretisch sollte der Zeitaufwand fürs Kommunizieren geringer sein als der Qualitäts- oder Zeitgewinn, der durch die Kommunikation geschaffen wird.
Vermutlich sind wir noch nicht an dem Punkt, an dem man die Forderung nach mehr Kommunikation aufgeben sollte (aber den Punkt gibt es prinzipiell). Aber trotzdem müsste man nach dieser Rechnung die Kommunikation selbst effizienter gestalten um Kosten zu sparen. Und hier gibt es vermutlich ein großes Einsparungspotential.
Ich vergleiche mir die interne Kommunikation eines Unternehmens gern mit der Kommunikation zwischen den Nervenzellen des Gehirns. Menschen verbrauchen ein Fünftel ihrer Gesamtenergie im Gehirn. Dabei hat das Gehirn allerdings nicht das Problem der Personalfluktuation. ;-) Abgesehen von Restrukturierungen nach einem Schlaganfall, bleiben die Aufgaben einer Nervenzelle immer recht gleich: Sie bekommt Informationen, gewichtet sie und leitet sie an die nächsten weiter. Und sie hat keinen anderen Job als diesen, kann sich also völlig darauf konzentrieren. Eine Muskelzelle dagegen, zieht sich zusammen, wenn eine Nervenzelle ihr solches mitteilt, und kümmert sich nicht um den Sinn. Ein Körper ist recht tayloristisch aufgebaut, scheint mir.
Einen so starken Taylorismus kann man heute vermutlich nicht mehr betreiben, weil es den Leuten zu stupide ist, und man will es wohl auch nicht, weil die Leute zu teuer sind. Es wäre ja Verschwendung, keine Maschine für die Produktion einzusetzen. Roboterarme zucken auch immer brav, wenn ein Mensch es ihnen sagt.
Heute übernehmen die Computer (also Maschinen) auch schon das Verteilen von Informationen zwischen den Kommunizierenden. Teilweise treten sie auch schon als menschenunabhängiger Sender und Empfänger auf.
Ich frage mich, welchen Anteil des gewichteten Verteilens die Computer in Zukunft noch übernehmen werden. Ein Spam-Filter ist so was. Ein Google-Algorithmus. Autonomy.
Solange Kommunikation in einem Betrieb notwendig ist und Zeit kostet, solange wird man versuchen, sie zu automatisieren.
(Was bleibt für uns übrig? Erfindungen machen, Erkenntnisse finden, weiter denken als man es vorher getan hat, super Hand-Auge-Koordination, Allround-Motorik. Bisher sind wir da den Maschinen voraus.)
Selbstverständlich kann betreffende/r Mitarbeiter/in das, was er oder sie tun soll, ohne Kommunikation (--> Informationsgewinn, Handlungskoordinierung, Entscheidungsfindung...) nicht so gut tun. Theoretisch sollte der Zeitaufwand fürs Kommunizieren geringer sein als der Qualitäts- oder Zeitgewinn, der durch die Kommunikation geschaffen wird.
Vermutlich sind wir noch nicht an dem Punkt, an dem man die Forderung nach mehr Kommunikation aufgeben sollte (aber den Punkt gibt es prinzipiell). Aber trotzdem müsste man nach dieser Rechnung die Kommunikation selbst effizienter gestalten um Kosten zu sparen. Und hier gibt es vermutlich ein großes Einsparungspotential.
Ich vergleiche mir die interne Kommunikation eines Unternehmens gern mit der Kommunikation zwischen den Nervenzellen des Gehirns. Menschen verbrauchen ein Fünftel ihrer Gesamtenergie im Gehirn. Dabei hat das Gehirn allerdings nicht das Problem der Personalfluktuation. ;-) Abgesehen von Restrukturierungen nach einem Schlaganfall, bleiben die Aufgaben einer Nervenzelle immer recht gleich: Sie bekommt Informationen, gewichtet sie und leitet sie an die nächsten weiter. Und sie hat keinen anderen Job als diesen, kann sich also völlig darauf konzentrieren. Eine Muskelzelle dagegen, zieht sich zusammen, wenn eine Nervenzelle ihr solches mitteilt, und kümmert sich nicht um den Sinn. Ein Körper ist recht tayloristisch aufgebaut, scheint mir.
Einen so starken Taylorismus kann man heute vermutlich nicht mehr betreiben, weil es den Leuten zu stupide ist, und man will es wohl auch nicht, weil die Leute zu teuer sind. Es wäre ja Verschwendung, keine Maschine für die Produktion einzusetzen. Roboterarme zucken auch immer brav, wenn ein Mensch es ihnen sagt.
Heute übernehmen die Computer (also Maschinen) auch schon das Verteilen von Informationen zwischen den Kommunizierenden. Teilweise treten sie auch schon als menschenunabhängiger Sender und Empfänger auf.
Ich frage mich, welchen Anteil des gewichteten Verteilens die Computer in Zukunft noch übernehmen werden. Ein Spam-Filter ist so was. Ein Google-Algorithmus. Autonomy.
Solange Kommunikation in einem Betrieb notwendig ist und Zeit kostet, solange wird man versuchen, sie zu automatisieren.
(Was bleibt für uns übrig? Erfindungen machen, Erkenntnisse finden, weiter denken als man es vorher getan hat, super Hand-Auge-Koordination, Allround-Motorik. Bisher sind wir da den Maschinen voraus.)
Thursday, January 08, 2004
Nicht die Meinungen sind interessant, sondern die Begründungen dazu.
Teilen oder nicht teilen?
"Hier lässt sich doch keiner in die Karten schauen."
Eine mehr oder weniger typische Unternehmenskultur ist vielleicht eine solche:
Soweit so gut.
Ich kann mir vorstellen, dass so etwas zum Beispiel bei Historikern recht unproblematisch ist.
Bei einer Firma in einem sich schnell verändernden Umfeld mit starker Konkurrenz aber schon eher. Und in einem Wissensgebiet, das sich selbst schnell verändert, so dass das "gehortete" Expertenwissen schnell veraltet.
Eine komplett andere Strategie, ist diese:
Ich glaube die zweite Strategie ist für Neulinge in einem Themengebiet geeignet, die aber trotzdem schon einiges Fachwissen haben. Und sie müssen lernen können, und reden und schreiben. Diese Strategie ist eine Chance für sie, in die Reihen der "Alteingesessenen" einzubrechen. Und sich letztlich doch die begehrten Expertengebiete alleinig zu sichern, wenn die Alteingesessenen entlassen werden, weil keiner so richtig weiß, was die eigentlich machen...
;)
PS: für Martin: eine prima Anwendung für persönliche, fachliche Blogs im Firmen-Intranet
Eine mehr oder weniger typische Unternehmenskultur ist vielleicht eine solche:
- die Leute haben ihr Spezialgebiet, auf dem sie sich auskennen und stecken die ("Reviers"-)Grenzen gegenüber ihren Kollegen genau ab
- eine Methode, solche Expertengebietsgrenzen zu sichern ist natürlich, den Nachbarn das Eindringen auf das eigene Gebiet zu erschweren bzw. wenigstens nicht zu leicht zu machen. Das heißt, man gibt sein Wissen nicht weiter, sagt höchstens worüber man etwas weiß, aber nichts allzu Genaues. Wenn jemand mein Gebiet als Neuland (für ihn) betritt, sage ich ihm erstmal, dass er alles falsch macht bzw. strafe ihn mit Ignoranz bzw. diskreditiere seine Gedanken bei Anderen.
- dahinter steckt vermutlich der Gedanke, dass der, der kein eigenes Expertengebiet hat, in der Firma Überflüssig ist.
- hat man sein Gebiet sicher & will man andere nicht "bedrohen", muss (und darf?) man nichts Neues lernen
Soweit so gut.
Ich kann mir vorstellen, dass so etwas zum Beispiel bei Historikern recht unproblematisch ist.
Bei einer Firma in einem sich schnell verändernden Umfeld mit starker Konkurrenz aber schon eher. Und in einem Wissensgebiet, das sich selbst schnell verändert, so dass das "gehortete" Expertenwissen schnell veraltet.
Eine komplett andere Strategie, ist diese:
- man veröffentlicht bzw. teilt sein Expertenwissen so schnell und häufig wie möglich und ist bestrebt, ständig und schnell Neues zu lernen
- die Zielgruppe sind weniger andere Experten als interessierte Nichtauskenner, Manager, Auftraggeber etc
- man bekommt dadurch bei diesen Leuten das Image des super Auskenners, des Experten
- ist man der einzige mit dem Fachgebiet und in Konkurrenzreichweite (zB in der Firma), wird man allgemein als unentbehrlicher Experte angesehen
- gibt es mehr als einen mit demselben Fachgebiet und in Konkurrenzreichweite, die alle konsequent diese Strategie fahren, sind sie gezwungen, inhaltlich aufeinander Bezug zu nehmen
- dies führt zu einer fachlichen Diskussion mit potentiell fruchtbaren Resultaten für den Wissensstand der beteiligten Experten (und kann damit einen Vorteil für die Firma bedeuten)
- Nachteil: Kommunikation und Lernen brauchen Zeit und damit Ressourcen!
- Wenn die Beteiligten keinen Vorteil mehr in der Weiterführung ihrer Strategie sehen (zB Freude, Macht, Ansehen), werden sie sich wieder ihre Spezialthemen suchen, bei denen die anderen "ja gar nicht mitreden können"
Ich glaube die zweite Strategie ist für Neulinge in einem Themengebiet geeignet, die aber trotzdem schon einiges Fachwissen haben. Und sie müssen lernen können, und reden und schreiben. Diese Strategie ist eine Chance für sie, in die Reihen der "Alteingesessenen" einzubrechen. Und sich letztlich doch die begehrten Expertengebiete alleinig zu sichern, wenn die Alteingesessenen entlassen werden, weil keiner so richtig weiß, was die eigentlich machen...
;)
PS: für Martin: eine prima Anwendung für persönliche, fachliche Blogs im Firmen-Intranet
Monday, January 05, 2004
Geschäftsprozessmodellierung
Gibt es eigentlich eine Modellierungsweise von Geschäftsprozessen, die die inhärente Flexibilität und kontinuierliche Veränderung der Prozesse mit berücksichtigt? Ich meine damit also nicht nur: "Wenn Person A feststellt, dass Zwischenprodukt X nicht den Qualitätskriterien entspricht, dann schickt sie es zurück an Person B..." Sondern "Wenn irgendjemand feststellt, dass eine neue Situation eingetreten ist, in der neue Prozesse stattfinden müssen, dann kann er das mit Methode A dokumentieren..." oder: "Wenn Theorie und Praxis der Geschäftsprozesse voneinander abweichen, berichtet Person A das an Person B und die tut etwas, um entweder Theorie oder Praxis anzugleichen."
Ok, das klingt einfach nach Selbstbezüglichkeit. Vielleicht ist es das auch im Wesentlichen. Aber vielleicht ist es nicht einfach.
These: Geschäftsprozesse verändern sich...
- Wenn sich die Situation innerhalb vorgegebener Parameter temporär ändert und deshalb beispielsweise Ausgleichsmechanismen in Kraft treten müssen. --> Dies kann man schon vorher modellieren.
- Wenn sich die Situation außerhalb der vorgesehenen Parameter temporär ändert. --> Dann müssen neue Ausgleichsmechanismen gefunden werden.
- Wenn sich der Kontext (bei Betrieben: die Marktlage) langsam und dauerhaft ändert. Dann müssen manche Prozesse grundlegend und dauerhaft angepasst werden. Hier kann man Vorteile gewinnen, wenn man schneller ist als die Konkurrenz.
- Wenn sich der Kontext schnell und dauerhaft ändert. Auch hier müssen Prozesse dauerhaft umstrukturiert werden, der Unterschied ist aber, dass man eine Krisensituation hat.
Exkurs:
Vorteile einer Krisensituation: vorhandene Handlungsweisen können geändert werden, jeder sieht die Notwendigkeit der Veränderung --> Umstrukturierungen können schneller und umfassender umgesetzt werden.
Nachteile einer Krisensituation: so lang die Krise andauert, verfallen die betroffenen Mitarbeiter möglicherweise in schädliche, automatisierte, nicht vorhersehbare Handlungsweisen - ihr individuelles Krisenbewältigungsverhalten (siehe zB Julius Kuhl). Die Tätigkeiten, die sie sonst erledigen, tun sie möglicherweise schlechter.
Konsequenz: Vorhandene Krisen muss man krass als solche darstellen, damit alle Mitarbeiter sich betroffen fühlen. Dann kann man sie vorteilhaft nutzen. Trotzdem muss man sie so schnell wie möglich beenden und die Organisation in einen neuen stabilen Zustand führen.
Ok, das klingt einfach nach Selbstbezüglichkeit. Vielleicht ist es das auch im Wesentlichen. Aber vielleicht ist es nicht einfach.
These: Geschäftsprozesse verändern sich...
- Wenn sich die Situation innerhalb vorgegebener Parameter temporär ändert und deshalb beispielsweise Ausgleichsmechanismen in Kraft treten müssen. --> Dies kann man schon vorher modellieren.
- Wenn sich die Situation außerhalb der vorgesehenen Parameter temporär ändert. --> Dann müssen neue Ausgleichsmechanismen gefunden werden.
- Wenn sich der Kontext (bei Betrieben: die Marktlage) langsam und dauerhaft ändert. Dann müssen manche Prozesse grundlegend und dauerhaft angepasst werden. Hier kann man Vorteile gewinnen, wenn man schneller ist als die Konkurrenz.
- Wenn sich der Kontext schnell und dauerhaft ändert. Auch hier müssen Prozesse dauerhaft umstrukturiert werden, der Unterschied ist aber, dass man eine Krisensituation hat.
Exkurs:
Vorteile einer Krisensituation: vorhandene Handlungsweisen können geändert werden, jeder sieht die Notwendigkeit der Veränderung --> Umstrukturierungen können schneller und umfassender umgesetzt werden.
Nachteile einer Krisensituation: so lang die Krise andauert, verfallen die betroffenen Mitarbeiter möglicherweise in schädliche, automatisierte, nicht vorhersehbare Handlungsweisen - ihr individuelles Krisenbewältigungsverhalten (siehe zB Julius Kuhl). Die Tätigkeiten, die sie sonst erledigen, tun sie möglicherweise schlechter.
Konsequenz: Vorhandene Krisen muss man krass als solche darstellen, damit alle Mitarbeiter sich betroffen fühlen. Dann kann man sie vorteilhaft nutzen. Trotzdem muss man sie so schnell wie möglich beenden und die Organisation in einen neuen stabilen Zustand führen.